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  1. heino
    2013/04/14 @ 10:17 pm

    Heinlein ist echt ein schwieriges Thema. Bei „Starship Troopers“ wird ja gerne übersehen, dass im Roman tatsächlich in einem Nebensatz erwähnt wird, dass die Menschen den Krieg angefangen haben, während der Film das komplett unterschlägt. P.K. Dick, der ja ein guter Bekannter von Heinlein war, vertrat die Ansicht, dass dieser nur schreiben würde, was seiner Meinung nach Erfolg versprechen könnte. Dem steht aber die generell reaktionäre Aussage vieler seiner Romane (z.B. Puppet Masters oder The Moon is a harsh mistress) und die Tatsache, dass er die Hippies, deren esoterische Phantasien er mit „Stranger in a strange land“ bediente, zutiefst verachtete und auch tatsächlich auf sie schoß, als sie zu seinem Haus pilgerten. Ich kann seinen Kram nicht mehr lesen, weil die meisten seiner Bücher auch nicht gut geschrieben sind, aber als Vertreter der Abenteuer-SF ist er nach wie vor bedeutsam, wenn auch thematisch fragwürdig.

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